SELLGATE Sales Outsourcing

Das Kleingedruckte

Solide Basis für erfolgreiche Vertriebsdienstleistungen.

AGBs

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§ 1 Vertriebsdienstleistung

I. Kundenadressen

A. Zielkundenadressen können vom Kunden oder durch SELLGATE bereitgestellt werden.

B. Die Zielkundenadressen werden anhand vertriebsrelevanter Kriterien segmentiert, die gemeinsam festgelegt werden. Die Segmentierung der Zielkundenadressen kann durch den Kunden selbst oder aber kostenlos durch SELLGATE erfolgen.

C. Der Kunde legt SELLGATE eine Sperrliste mit Unternehmen vor, die auf keinen Fall durch SELLGATE angesprochen werden sollen.

D. Der Kunde sichert zu, dass die gelieferten Kundenadressen nicht bereits von einem anderen Partner (Händler/Wiederverkäufer, Distributor, etc.) des Kunden bearbeitet werden.

E. Über den Bestand an Zielkundenadressen hinaus, kann SELLGATE jederzeit weitere Potentialkunden vorschlagen. Der Kunde hat das Recht diese Adressen abzulehnen.

II. Telefonische Terminvereinbarungen

A. Es wird eine monatliche Anzahl Termine vereinbart, die SELLGATE für den Kunden vereinbart.

B. Der Kunde informiert SELLGATE über seine Zeitfenster.

C. Die Termine werden vom Kunden selbst wahrgenommen.

III. Präsentationstermine

A. Es wird eine monatliche Anzahl Termine vereinbart, die SELLGATE für den Kunden wahrnimmt.

B. Termine mit potentiellen Kunden werden von der SELLGATE nach eigenem Ermessen geplant und organisiert.

C. Die ersten zwei Termine, die mit einem einzelnen Kunden durchgeführt werden sollen, können durch SELLGATE ohne Rücksprache mit dem Kunden organisiert werden.

D. Darüber hinaus werden Folgetermine mit einem einzelnen Kunden nur dann vereinbart, wenn sich der Kunde und SELLGATE darüber einig sind, dass dies zielführend und zum beiderseitigen Vorteil ist. Folgetermine mit dem Ziel andere bzw. weitere Produkte, Services oder Dienstleistungen an diesen Kunden zu verkaufen fallen nicht unter diese Regelung.

E. Das SELLGATE Team wird ausschließlich unter dem Namen des Kunden auftreten.

IV. Durchführung von Workshops

A. Workshops werden erst ab drei teilnehmenden Unternehmen veranstaltet. Die Workshops finden in angemieteten Hotels oder Tagungszentren statt.

B. Es wird eine monatliche Anzahl Workshops vereinbart, die SELLGATE für den Kunden durchführt.

C. Termine mit potentiellen Kunden werden von der SELLGATE nach eigenem Ermessen geplant und organisiert.

D. Das SELLGATE Team wird ausschließlich unter dem Namen des Kunden auftreten.

V. Sales-Tools

A. Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen des Kunden:
1) Der Kunde stellt SELLGATE eine vollständige und aktuelle Liste der angebotenen Produkte bzw. Dienstleistungen zur Verfügung.
2) Geplante Änderungen bzw. Erweiterungen sind der SELLGATE mindestens 4 Wochen vor Bekanntgabe mitzuteilen.

B. Preisliste
1) Der Kunde stellt SELLGATE die jeweils aktuelle Preisliste zur Verfügung.
2) Diese Preisliste muss in jeder Hinsicht der vom Kunden in der eigenen Vertriebstätigkeit genutzten Preisliste entsprechen.
3) Geplante Preisänderungen sind der SELLGATE mindestens 4 Wochen vor Bekanntgabe mitzuteilen.

C. Business Cases
1) Der Kunde stellt der SELLGATE nach Möglichkeit sogenannte „Cases“ (Beispiele / Kundenprojekte) zur Einbindung in die Verkaufsunterlagen und zur Nutzung in der mündlichen Vertriebsargumentation zur Verfügung.
2) Die Übermittlung der Cases an die SELLGATE erfolgt in schriftlicher Form.
3) Der SELLGATE ist es freigestellt diese Cases zur besseren Verständlichkeit und mit dem Ziel der Verkaufsförderung zu ändern.

D. Kundenreferenzen
1) Der Kunde stellt SELLGATE eine Liste mit Kundenreferenzen zur Verfügung
2) Der Kunde benennt wenn möglich Ansprechpartner bei ausgewählten Kundenreferenzen, an die sich potentielle Kunden, die von der SELLGATE akquiriert werden, über die Leistungsfähigkeit, Qualität und den vorteilhaften ROI der vom Kunden angebotenen Produkte, Services und Dienstleistungen erkundigen können.

VI. Preisgestaltung / Angebotserstellung

A. Basis für die Preisgestaltung / KVA- bzw. Angebotserstellung sind die Listenpreise aus der vom Kunden an SELLGATE übermittelten Preisliste.

B. KVA / Angebote werden grundsätzlich durch den Kunden nach Rücksprache mit SELLGATE und im Rahmen der hier vereinbarten Regelungen erstellt und an den Endkunden übermittelt.

C. Auf Kundenwunsch erfolgende Nachbesserungen an den KVA / Angeboten werden durch den Kunden nur nach Rücksprache mit SELLGATE durchgeführt.

D. SELLGATE erhält vom Kunden die Erlaubnis Preise gegenüber potentiellen Kunden frei zu gestalten, ohne dass diese Preise vom Kunden genehmigt werden müssten. Dieser freie Gestaltungsspielraum erstreckt sich auf einen festzulegenden Spielraum über und unter dem vom Kunden an SELLGATE übermittelten Listenpreis.

§ 2 Leistungserfüllung

I. Die Leistungserfüllung innerhalb des Leistungszeitraums wird anhand regelmäßig stattfindender Vertriebsmeetings überwacht.

II. Der Kunde wird in die Lage versetzt, sich jederzeit über das von SELLGATE bereitgestellte CRM-Tool einen Überblick über den Stand der Leistungserfüllung zu verschaffen.

§ 3 Vergütung

I. Vergütung der Adressbeschaffung

A. Die Beschaffung von Zielkundenadressen wird dem Kunden nach schriftlicher Beauftragung gesondert in Rechnung gestellt.

B. Die Zielkundenadressen gehen damit in das Eigentum des Kunden über. SELLGATE verpflichtet sich diese Adressen ausschließlich im Rahmen des Auftrags für den Kunden zu nutzen.

II. Vergütung von telefonischen Terminvereinbarungen

A. Pro telefonische Terminvereinbarung wird eine Provision vereinbart.

B. Die Provision errechnet sich aus der Anzahl vereinbarter Besuchstermine für den Auftragnehmer im Leistungszeitraum, nicht aufgrund im Leistungszeitraum tatsächlich stattgefundener Termine.

C. Alle Terminvereinbarungen werden fakturiert, auch wenn Termine final ausfallen. Im Gegenzug übernimmt SELLGATE kostenfrei Terminverschiebungen, egal ob vom Kunden oder vom Zielkontakt verursacht.

III. Startpauschale

A. Bei größeren Projekten wird eine einmalige Pauschalvergütung vereinbart („Startpauschale“).

B. Die Startpauschale beinhaltet das Briefing, die Zusammenstellung des Teams, den Projektstartworkshop beim Kunden sowie die Einrichtung des CRM-Tools.

IV. Vergütung von Präsentationsterminen

A. Pro Präsentationstermin wird eine festzulegende Provision vereinbart.

B. Die Provision beinhaltet Direktmarketing, Terminvereinbarung, Vorbereitung, Reisekosten, Präsentation, CRM-Kontrolle und Nachbearbeitung der Termine.

C. Jeder Kundentermin der mit dem Ziel eines Vertragsabschlusses zugunsten des Kunden durchgeführt wird, wird vom Kunden an SELLGATE vergütet. Dazu gehören insbesondere auch Folgetermine bei einem einzelnen Endkunden.

D. Termine, die trotz fehlender schwerwiegender Gründe vom Kunden abgesagt werden, werden der SELLGATE zum vollen Tarif vergütet.

E. Termine, die aufgrund Funktionsunfähigkeit oder Fehlerhaftigkeit der Vorführgeräte / Muster abgesagt werden müssen, werden der SELLGATE zum halben Tarif vergütet.

V. Vergütung von Workshops

A. Pro durchgeführtem Workshop wird eine festzulegende Provision vereinbart.

B. Die Provision beinhaltet Direktmarketing, Terminvereinbarung, Vorbereitung, Reisekosten, Präsentation, CRM-Kontrolle und Nachbearbeitung.

C. Spesen im Zusammenhang mit der Anmietung von Hotels und Tagungszentren werden dem Kunden getrennt in Rechnung gestellt. Der Kunde muss jeder Buchung vorher zustimmen.

VI. Umsatzprovision

A. Die Umsatzprovision ergibt sich aus einem festzulegenden Provisionssatz, bezogen auf die durch SELLGATE vermittelten Umsätze.

B. Die Umsatzprovision gilt auch für alle Mehreinnahmen, die indirekt dem Kunden zufließen. Dies bezieht sich insbesondere, aber nicht ausschließlich auf:
1) Vermittlungsprovisionen für Unteraufträge, die der Kunde von Subauftragnehmern erhält.
2) Aufträge, die an Tochterunternehmen des Kunden weitergeleitet werden.
3) Mehreinnahmen, die durch Rahmenverträge mit Kooperationspartnern bzw. Wiederverkäufern erzielt werden, die SELLGATE initiiert hat.

C. Für die Umsatzprovision wird ein Auskunftsanspruch des Auftragnehmers vereinbart.

VII. Überziel-Prämie

A. Bei Übertreffen eines vorher vereinbarten Umsatzes wird ein festzulegender Bonus auf den zusätzlich generierten Umsatz vergütet.

B. Für die Überziel-Prämie wird ein Auskunftsanspruch des Auftragnehmers vereinbart.

VIII. Nachvertragliche Provision

A. SELLGATE erhält neben der Provision auf die in der Vertragslaufzeit generierten Umsatzsteigerungen zusätzlich eine vom Kunden garantierte nachvertragliche Provision auf:
1) Folgeaufträge von Neukunden, die in der Vertragslaufzeit akquiriert wurden.
2) Aufträge von Neukunden, die nach Beendigung des Vertrages zu Kunden werden, soweit dies auf die vertraglich vereinbarten Vertriebsaktivitäten der SELLGATE zurückzuführen ist.
3) Indirekte Mehreinnahmen, die dem Kunden indirekt zufließen (Subauftragnehmer, Tochterunternehmen, Kooperationspartner, Wiederverkäufer).
4) Die nachvertragliche Provision wird für einen Zeitraum von 2 Jahren nach Beendigung des Vertrages zwischen SELLGATE und dem Kunden festgelegt.

B. Für die Umsatzprovision wird ein Auskunftsanspruch des Auftragnehmers vereinbart.

IX. Alle Vergütungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang einer Rechnung des Auftragnehmers ohne Abzüge zur Zahlung fällig. Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich.


X. Alle Preise und Vergütungen verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer in jeweils gesetzlicher Höhe.

 

§ 4 Exklusivität

I. Die Leistungen werden exklusiv durch den Auftragnehmer erbracht. Der Auftraggeber ist daher nicht berechtigt, die oben genannten Leistungen an einen Dritten zu vergeben.

II. Der Kunde sichert SELLGATE zu, dass die an SELLGATE vermittelten Zieladressen keinerlei Einschränkung im Sinne eines Wettbewerbsverbots des Kunden unterliegen.

III. SELLGATE sichert dem Kunden zu, während der Laufzeit des Vertrages keinen Wettbewerber ohne Abstimmung mit dem Kunden zu betreuen.

IV. SELLGATE sichert dem Kunden zu, für eine Laufzeit von 2 Jahren nach Beendigung des Vertrages zwischen SELLGATE und dem Kunden, keinen Wettbewerber des Kunden zu betreuen. Diese Laufzeit erstreckt sich maximal bis zum Ende der nachvertraglichen Provisionsvereinbarung zugunsten der SELLGATE.

§ 5 Haftung für Schäden

I. Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für Schäden (auch mittelbare Schäden oder Folgeschäden) – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur, soweit ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fallen, also nicht im Falle einfacher Fahrlässigkeit.

II. Die in Ziff. 1 geregelte Haftungsbegrenzung gilt nicht in Bezug auf die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder der Haftung für die schuldhafte Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

III. Schadensersatzansprüche des Auftraggebers wegen schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten sind auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

§ 6 Datenschutz

I. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, über sämtliche ihm im Zusammenhang mit der Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt gewordenen Informationen einschließlich personenbezogener Daten Stillschweigen zu bewahren und auch von ihm im Rahmen der Vertragsdurchführung eingesetzte Personen auf diese Pflicht hinweisen. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Vertrages unverändert fort.

§ 7 Sonstige Vereinbarungen

I. Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass seine personenbezogenen Daten automatisiert gespeichert und verarbeitet werden.

§ 8 Salvatorische Klausel

I. Sollten Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein, oder ihre Rechtswirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen der AGB nicht berührt werden. An ihre Stelle tritt eine Regelung, die ihr wirtschaftlich am nächsten kommt. Das gleiche gilt, soweit sich herausstellen sollte, dass die AGB eine Regelungslücke enthalten.

§ 9 Gerichtsstand/Erfüllungsort

I. Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle sich aus der Zusammenarbeit ergebenden Verpflichtungen ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers.

§ 10 Anwendbares Recht

I. Auf die Geschäftsbeziehung findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

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